„Was ist dein innerstes Anliegen?“ – Altenbergwallfahrt der Erzbischöflichen Schulen am 9. Juni 2026

Fünf sechste Klassen des SAG sind heute am Morgen mit ihren begleitenden Lehrerinnen und Lehrern aufgebrochen, um sternenförmig mit vielen anderen Erzbischöflichen Schulen zum Altenberger Dom zu pilgern. Zwei Reisebusse brachten die Schülerinnen zur ersten Station, der Kirche St. Michael in Odenthal-Neschen. Vor Ort gestaltete die Schulseelsorgerin Frau Römer eine kleine Andacht, in der die Jakobsmuschel als Zeichen der Wallfahrenden eine Rolle spielte. In diese trugen die Schülerinnen ihr wichtigstes Anliegen für die Wallfahrt ein, sei es eine Bitte für einen ihnen nahestehenden Menschen, für sich selbst oder für die Klasse. Das Blatt mit der Muschel sollte sie im Anschluss auf ihrem Weg bis in den Altenberger Dom hinein begleiten. Die Wegstrecke war dieses Jahr gut zu schaffen, auf der 4,3 km langen Strecke wurden einige Stationen mit religiösen Impulsen gestaltet. Vor Ort, am Altenberger Dom, erwartete alle ein Schokobrötchen und die Möglichkeit, zu picknicken, zu spielen oder Kontakt mit Klassen anderer Schulen zu knüpfen. Der eindrucksvolle Einzug in den Dom, untermalt von gewaltigem Orgelklang, ließ das Stimmengewirr auf einen Schlag verstummen. Weihbischof Rolf Steinhäuser begrüßte alle herzlich und ging in seiner Predigt über den blinden Bartimäus auf die Sehnsucht ein, gesehen zu werden und sehen zu können. Etwas, was Jesus ihm schenkt und ihn dadurch heil macht. Bartimäus hätte für sein Anliegen gekämpft, er rief lauter und lauter nach Jesus, auch wenn andere ihn mundtot machen wollten. Anschließend forderte der Weihbischof die Jugendlichen auf, Gott auch ihr innerstes Anliegen in einem stillen Moment mitzuteilen. Alle haben sich darauf eingelassen, sodass dieser Moment zu einem ganz besonderen wurde. Um 14 Uhr warteten schon die Reisebusse auf dem Parkplatz Märchenwald auf die Schülerinnen, um die Rückreise anzutreten. An besonderen Orten Gott nahe zu sein, das konnte man bei dieser Wallfahrt wieder eindrücklich erfahren.
Text: C. Römer, Fotos: N. Eckert

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