Absolute Stille im Theatersaal und das in der 6. Stunde mit ca. 110 Schülerinnen der Jahrgangsstufe 8 und dem Religionskurs der Einführungsphase, die gemeinsam in einen Dialog traten. Für mich ein Moment der Demut, indem man Liebe und Gemeinschaft spürt. Dieser Moment war der Abschluss eines Workshops zum Thema „Sichtbar werden – Das Zusammenspiel zwischen Macht und Gewalt“, der am 16. Juni 2026 für die Jahrgangsstufe 8 stattgefunden hat. Der Religionskurs der Einführungsphase hatte gemeinsam mit mir das Werk „Ja heißt ja und…“ der Philosophin Carolin Emcke bearbeitet und daraufhin den Wunsch geäußert, diese wertvollen Gedanken den Schülerinnen der Jahrgangsstufe 8 vorzustellen. Mit viel Herz, Engagement und Organisationstalent haben sie es geschafft, einen Workshop zu kreieren, dessen Ziel es war, die Schülerinnen zu stärken, indem über Gewalt- und Machtstrukturen informiert wird und spielerisch die unterschiedlichen Formen erarbeitet werden, um in ein sicheres und selbstbestimmtes Handeln gelangen zu können. Schülerinnen für Schülerinnen, welch ein bemerkenswertes Engagement und herausragende Leistung. Wir können sehr stolz auf unsere Schülerinnen sein.
Text: C. Graff (Koordinatorin der psychosozialen Beratung), Fotos: A. Engels
Erzbischöfliches Gymnasium für Mädchen mit bilingualem Zweig in Englisch














