Der Erdkunde Leistungskurs erkundet und analysiert Bonner Stadtentwicklung

Am 17. April war der Erdkunde LK von Herrn Kreutzer auf Exkursion in Bonn, um die Stadtentwicklung Bonns zu untersuchen. Thematisch standen dabei neben der historischen Stadtentwicklung, dem funktionalen Wandel von Räumen sowie der sozialräumlichen Gliederung und Entwicklung auch das Leitbild nachhaltiger Stadtentwicklung im Vordergrund.
Dafür haben wir uns um 8 Uhr morgens in der Friedrich-Breuer-Straße am Beuler Rathaus getroffen.Von dort aus sind wir — ohne Navi — von Station zu Station in die Bonner Innenstadt gelaufen. An jeder Station hat eine Gruppe von Schülerinnen einen kurzen Vortrag über den Standort gehalten. Dabei erhielten wir einen guten Eindruck in das echte Stadtleben mit all seinen Menschen und Vierteln. Am Vormittag war die Stadt deutlich belebter als erwartet, mit verschiedensten Altersklassen und Menschentypen, die unterwegs waren. Vor allem der Stadtlärm ist uns aufgefallen, da er an jeder Station und bei jedem Vortrag sehr präsent war — seien es Rasenmäher, Polizei oder Lieferverkehr, die vorbeifahren, Bahndurchsagen oder die vorbeilaufenden Passanten, die Gespräche führen.

Wir sind über die Kennedy-Brücke in die Altstadt gelaufen und durften dort die Kirschblüten in ihrer vollen Pracht ganz ohne den sonstigen Tourismus erleben. Danach haben wir am Friedensplatz eine kurze Pause gemacht – einige Schülerinnen erhielten dabei eine kleine Aufmerksamkeit, da wir in der Erdkundestunde zuvor mit Herrn Kreutzer einen Deal abgemacht hatten, dass die Schülerinnen, die ein Klemmbrett für analoge Notizen mitnehmen, einen kleinen Preis erhalten :) Der nächste Standort war der Budafokpark unweit vom Freidensplatz. Vor allem bei dieser Station bekamen wir die Möglichkeit reflektierter über die Orte nachzudenken und auch unsere oft auch negativen Vorurteile auszuräumen.
Nachdem wir uns das Sterntor und den Marktplatz näher angesehen haben, sind wir weiter zum Hauptgebäude der Universität Bonn. Dort haben wir uns unter anderem einen leeren Hörsaal angeschaut und anders als erwartet war das Gebäude sehr leise und leer. Anschließend haben wir einen kleinen Abstecher zum Alten Zoll gemacht, danach etwas mehr über den Hofgarten, mit einer kurzen Pause verbunden, gelernt und uns auf den Weg in die Bonner Südstadt gemacht. Die Unterführung am Kaiserplatz hat uns dabei noch einmal verdeutlicht, wie viele unterschiedliche Facetten Bonn haben kann. Im starken Kontrast dazu wirkten die Poppelsdorfer Allee und die Südstadt mit ihrer ruhigen Atmosphäre und dem Altbaucharme.
Nach erfolgreichen 12.000 Schritten, 20°C Außentemperatur und Sonne ging es für uns schlussendlich zum Bonner Hauptbahnhof, wo wir von einem Maskottchen eines neu eröffneten Ladens empfangen wurden und uns anschließend die Modernisierung des ehemaligen Bonner Lochs angesehen haben. Im Anschluss endete unsere Exkursion mit einer kurzen Abschlussreflexion vor dem Bonner Hauptbahnhof.

Insgesamt war es ein schöner Tag, an dem wir Bonn noch einmal von einer anderen Seite kennengelernt haben. Die Exkursion ergänzte unseren Unterricht ideal und half die behandelten Themen anschaulich zu verstehen. Es ist auf jeden Fall empfehlenswert mit offenen Augen und Ohren durch Bonn und auch andere Städte zu gehen ohne z. B. vom Handy abgelenkt zu werden, um sie bewusster wahrzunehmen.   

(Sarah Viele & Katja Frankenberger, Q1)

 

Weitere Bilder