Die Welt der Arbeit ist ständig im Wandel: Technischer Fortschritt, neue Arbeitsformen und veränderte Lebensbedingungen prägen unsere Gegenwart. Vergleichbare Umbrüche erlebten die Menschen bereits am Ende des 19. Jahrhunderts, als Industrialisierung und Modernisierung die Arbeitswelt tiefgreifend veränderten. Mit diesen historischen Parallelen setzte sich der Leistungskurs Geschichte Q1, begleitet von Frau Sommershof und Frau Neumann, am Mittwoch, den 21. Januar 2026, im Rahmen einer Exkursion zur Ausstellung „Schöne neue Arbeitswelt. Traum und Trauma der Moderne“ im LVR-Landesmuseum Bonn auseinander. Anhand zahlreicher Kunstwerke und Exponate wurden uns die vielfältigen Erfahrungen der Industrialisierung anschaulich vermittelt. Historische Objekte wie eine Packmaschine für Rasierklingen oder ein frühes Zweirad machen technische Fortschritte sichtbar. Besonders spannend war der Einblick in den veränderten Arbeitstakt und die neuen Chancen – aber auch Belastungen – für Frauen in der Arbeitswelt. Während der Führung wurden wir aktiv einbezogen: Durch Fragen und kleine Diskussionen konnten wir die Inhalte selbst erkunden, was die Führung abwechslungsreich und anschaulich machte. Wir lernten sowohl die Vorteile der Industrialisierung wie den technischen Fortschritt als auch die Schattenseiten, etwa schlechte Arbeitsbedingungen, kennen. Die Führung ergänzte unseren Unterricht ideal und half, die behandelten Themen anschaulich zu verstehen. Insgesamt war der Museumsbesuch sehr lohnend und ein Besuch der Ausstellung ist unbedingt empfehlenswert. Text: Ida und Hanne aus dem LK Geschichte Q1, Fotos: Frau Sommershof
Erzbischöfliches Gymnasium für Mädchen mit bilingualem Zweig in Englisch














