Erzbischöfliches Gymnasium für Mädchen mit bilingualem Zweig in Englisch
Schulentwicklung
Schulentwicklung am Sankt-Adelheid-Gymnasium
Zusammen tüfteln an unserer Schule: Rückblick auf die erste Schulentwicklungskonferenz
Kein gewöhnlicher Mittwochnachmittag am SAG – vielmehr ein Aufbruch. Am 18. März 2026 trafen sich rund 30 Menschen im Theatersaal zur ersten Schulentwicklungskonferenz: Eltern, Schülerinnen und Lehrpersonen kamen zusammen, um gemeinsam über die Zukunft unserer Schule nachzudenken. Elternpflegschaft, SV, die Fächer, das Schulpastoral- wie das Schulleitungsteam waren so vertreten — auch die Mitglieder der Schulkonferenz und der alten Schulentwicklungsgruppe waren eingeladen.
Im Zentrum standen bei diesem Treffen zwei grundlegende Fragen: Wo stehen wir als Schule? Und wo wollen wir hin? Denn: „Wer sich weiterentwickeln möchte, sollte wissen, wo er oder sie steht“ (Rakoczy & Schütze, 2019).
Wo stehen wir?
Zu Beginn stellte die Steuergruppe (Frau Ehmann, Frau Wöhltjen, Herr Dr. Krieger, und Herr Germann) die Ergebnisse einer fundierten Ist-Stand-Analyse vor. Grundlage dafür waren schulische Dokumente und Interviews, die die Gruppe mit den Verantwortlichen der verschiedenen Bereiche geführt hat. Die Bestandsaufnahme zeigte: In vielen Bereichen ist bereits einiges in Bewegung. Beispielhaft genannt seien der SAG-Medienpass, ein ganzes Programm zur Förderung der Resilienz unserer Schülerinnen, die Einführung von Tabletklassen, die intensive Arbeit und die fruchtbaren Ergebnisse des Schulpastoralteams — um nur einige zu nennen. Gleichzeitig wurde auch deutlich, dass an mancher Stelle auch noch Entwicklungspotenzial besteht. Oder kurz gesagt: Vieles läuft gut – und es gibt noch einiges zu tun.
Freies Denken erwünscht
Auf dieser Grundlage ging es in eine Arbeitsphase. Unter dem bewusst offen gewählten Motto „Freies Denken erwünscht“ konnten sich die Teilnehmenden verschiedenen zentralen Bereichen des Schullebens zuordnen und dort Ideen entwickeln – ohne enge Vorgaben. Die Arbeitsfelder waren:
1. Lehren und Lernen
(z. B. Unterrichtsgestaltung, individuelle Förderung, Differenzierung, Umgang mit Heterogenität)
2. Digitalität
(z. B. Medienkompetenz, Umgang mit digitalem Wandel, technische Ausstattung)
3. Leistungsbewertung und Feedback
(z. B. Prüfungsformate, Rückmeldung von Leistungen)
4. Schulkultur
(z. B. Miteinander, Kommunikation, demokratische Mitgestaltung, Gesundheit)
5. Katholisches Profil
(z. B. Werteorientierung, Schulpastoral, soziales Engagement)
6. Professionalisierung und Führung
(z. B. Fortbildung, Teamarbeit, Organisation und Steuerung von Schulentwicklung)
Die Gruppen hielten ihre Ergebnisse sichtbar fest (siehe Anhang). In einem abschließenden Blitzlicht wurde deutlich, wie bereichernd diese Runde war: „Der Austausch zwischen Eltern, Schülerinnen und Lehrpersonen zur Entwicklung der Schule war sehr spannend“, fasste eine Schülerin ihre Eindrücke zusammen. Auch Herr Germann, Schulentwicklungskoordinator am SAG, betonte, dass so die Zielsetzung der Konferenz erreicht wurde: „Ein Forum zu schaffen, in dem die gesamte Schulgemeinde mit ihren Ideen vertreten ist, den Austausch zu ermöglichen und den eigenen Lern- und Arbeitsort aktiv mitzugestalten – das ist und war die Idee dieser Schulentwicklungskonferenz.“
Wie geht es weiter?
Die erste Konferenz war ein Auftakt – und zugleich der Start eines längerfristig angelegten Prozesses. Die gesammelten Impulse werden nun ausgewertet und für die weitere Arbeit aufbereitet.
Der Fahrplan steht bereits:
Schulentwicklungskonferenz II: 22. April 2026 (14:00–19:00 Uhr)
→ Vertiefung der Inhalte und Priorisierung der Themen
Schulentwicklungskonferenz III: 19. Mai 2026
→ Formulierung konkreter Ziele und nächste Umsetzungsschritte
Ein herzliches Dankeschön an alle, die sich die Zeit genommen haben, gemeinsam über den Tellerrand hinauszudenken und unsere Schule aktiv mitzugestalten. Wir freuen uns auf die Fortsetzung im April!
Text: M. Germann














