Dass Kirche ein vielfältiger und lebendiger Ort ist und auch ein Ort, um in sehr sinnstiftenden und spannenden Berufen zu arbeiten, konnten unsere Schülerinnen der Einführungsphase am 14. Juli 2026 im Rahmen eines besonderen Projekttages erfahren. Unter dem Motto „Mach was Sinnvolles – Berufsfelder im Raum der Kirche“ stellten sechs Referentinnen in verschiedenen Workshops sich und ihren Beruf vor, ermöglichten Raum für Fragen zum Ausbildungsweg und den im Beruf gefragten Talenten. Die Workshops boten auch die Chance, sich intensiv mit den in den Berufen liegenden Wert- und Sinnfragen und der Rolle der Kirche auseinanderzusetzen: Wie erlebt man in diesem Beruf die Arbeitgeberin Kirche (gerade als Frau)? Welche Perspektiven bietet dieser Beruf? Inwiefern wird in dieser Tätigkeit das Evangelium lebendig?
Für ihre Zeit und ihr Engagement an dem heutigen Projekttag bedanken wir uns sehr herzlich bei Susanne Becker-Huberti (Leiterin der Radio/Audio-Redaktion beim Kölner Multimediasender DOMRADIO.DE), Susanne Kersten (Fachbereichsleiterin Personalgewinnung & Personalentwicklung im Erzbistum Köln), Katja Birkner (Präventionsbeauftragte im Erzbistum), Bianca Pohlmann (Referentin für Engagementförderung (Caritasverband des Erzbistums Köln)), Laurisa Alves (Engagementförderin in der Servicestelle Engagement im Seelsorgebereich „An Rhein und Sieg“) und Viktoria Lenz (Ansprechpartnerin für das Studium an der Katholisch-Theologischen Fakultät).
Auf die Frage, welche beruflichen Perspektiven sie im Raum der Kirche entdeckt hätten, zeigten sich die Schülerinnen überrascht von der „Vielfalt der Berufe“ und den „zahlreichen Möglichkeiten für Frauen“ und dass es oft „verschiedene Wege zum gleichen Job“ gibt. Dass auch „krumme Wege“ zum Traumberuf führen können, gaben die Referentinnen den Schülerinnen am Ende mit auf dem Weg – verbunden mit der Ermutigung, sich Zeit zu lassen, um einen beruflichen Weg zu finden, der sie motiviert und ihnen Freude macht und in dem sie ihre Talente entfalten können. Dass dies im kirchlichen Kontext gelingen kann, wurde heute mehr als deutlich.
Für die Vorbereitung und Durchführung dieser an den Erzbischöflichen Schulen einzigartigen Veranstaltung im Rahmen der Berufsorientierung danken wir abschließend sehr herzlich Esther Wöhltjen, Koordinatorin der Berufsorientierung an unserer Schule, die unsere Schülerinnen stetig mit besonderen Impulsen ermutigt, ihre (auch beruflichen) Talente zu entdecken.
Text und Fotos: A. Engels














