Seit 1999 gibt es am Sankt-Adelheid-Gymnasium den Schulsanitätsdienst. Er ist ein fester Bestandteil des Programms „Schülerinnen für Schülerinnen“, bei dem sich, unter der Leitung von geschulten Lehrerinnen, unsere Schülerinnen ab der 8. Klasse zu Schulsanitäterinnen ausbilden lassen können.

Der „Sanidienst“ wurde in Zusammenarbeit mit dem Jugendrotkreuz eingerichtet. Verantwortlich für die Aus- und Weiterbildung der Lehrkräfte ist das Deutsche Rote Kreuz. Die Ausbildung der Schülerinnen zur Ersten Hilfe sowie ihre Einführung in den Schulsanitätsdienst erfolgt an unserer Schule im Rahmen eines Blocktages, der 10 Ausbildungseinheiten umfasst. Frau Hanke und Frau Neuhaus bilden die Schülerinnen in dem entsprechend Kurs aus und erhalten hierbei tatkräftige Unterstützung der Sanitätsdienstsprecherinnen. Nach dem Ausbildungstag hospitieren die neuen Sanitäterinnen in mehreren Pausen, bevor sie selbstständig ihren Dienst antreten.

Verstärkt wird das Team des Schulsanitätsdienstes durch Frau Mädje, eine der beiden Schulsekretärinnen des Sankt-Adelheid-Gymnasiums (u. a. Koordination der Versorgung erkrankter Schülerinnen durch den Sanitätsdienst).

Der Schulsanitätsdienst kommt der ganzen Schule zugute:

  • Die Schülerinnen haben Freude am Erlernen der Ersten Hilfe. Ablesbar ist dies zum Beispiel an den hohen und konstanten Anmeldezahlen für die Ausbildung.
  • Durch rechtzeitigen Einsatz der Ersten Hilfe werden mögliche Unfallfolgen gemildert. Die ausgebildeten Schulsanitäterinnen sind kompetente Ersthelfer für verletzte und erkrankte Mitschülerinnen und Lehrkräfte, die im Ernstfall die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes wirksam überbrücken.
  • Das Selbstbewusstsein der Schülerinnen wird gestärkt. Sie erfahren, dass sie kompetent helfen können, sie lernen, beruhigend auf verletzte oder kranke Schülerinnen einzuwirken.
  • Die Schulsanitäterinnen lernen soziale Verhaltensweisen und entwickeln Verantwortung für die Mitschülerinnen, die sich immer vertrauensvoll an sie wenden können.
  • Somit wird an der Schule ein Vertrauens- und Sicherheitsgefühl aufgebaut.