Exkursion zum „Climate Planet“ anlässlich der Weltklimakonferenz COP23 in Bonn

Am 9. November 2017 haben wir, der Grundkurs Erdkunde bilingual der Einführungsphase, zusammen mit unserer Lehrerin Frau Wulf-Dünner einen Unterrichtsgang zur Rheinaue nach Bonn unternommen, um an der Präsentation „Climate Planet“ des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung anlässlich der Weltklimakonferenz COP23 in Bonn teilzunehmen. In der Rheinaue angekommen, sahen wir  schon von weitem die riesige Nachbildung der Erdkugel, in der uns ein Informationsfilm über den Klimawandel und seine Problematik gezeigt wurde. Viele Schülerinnen und Schüler von anderen Schulen saßen mit uns um eine Kugel herum, auf welche die Erde projiziert wurde. An den Wänden um uns herum hingen Bildschirme, auf denen uns der Film, hinterlegt mit Musik, gezeigt wurde. Auf der Erdkugel in der Mitte wurden gleichzeitig die entsprechenden Veränderungen des Klimas dargestellt. Der Film war sehr informativ und sehr interessant gestaltet. Von der Entstehung der Erde über die Industrialisierung bis zur COP23 wurden detailliert die Veränderungen des Klimas und deren Folgen gezeigt.
Von: Leonie Krupp, Annika Sachtleben und Victoria Solveen

Nach der Filmvorführung begann eine Diskussionsrunde. Der Moderator Andre Gatzke, bekannt aus Sendungen wie „Planet Wissen“ oder „Der Sendung mit dem Elefanten“ sowie zwei Referentinnen des Fachprogramms „Bildung trifft Entwicklung“, Katrin Giebel und Myriam Sikaala, stellten Fragen an die Schülerinnen, Schüler und Lehrer und gaben Auskunft über ihr eigenes Wissen und persönliche Erfahrungen. Es ging um verschiedene Aspekte zu dem Thema Klima, wie zum Beispiel Treibhausgase, den Regenwald, warum es weniger Insekten gibt und warum das schlimme Folgen für unsere Umwelt haben wird. Auch wir konnten zeigen, wie viel wir diesbezüglich schon gelernt hatten und auch Frau Wulf-Dünner hielt einen kleinen Vortrag, für den sie am Ende viel Applaus erhielt. Auch wenn zu Beginn die Meldungen sehr zurückhaltend waren, brach das Eis doch sehr schnell und es gab viele Ideen, was man gegen die Erderwärmung tun kann und wie man Eigeninitiative ergreifen kann.
Von: Lena Engert, Chiara Graber und Martha Ubochi Nolly

Nach der Filmbesprechung im „Climate Planet“, gab es die Möglichkeit einige Ausstellungen anzuschauen, die einerseits die Auswirkung des Klimawandels und der Umweltverschmutzung zeigten, aber andererseits auch Wege um den Betroffenen vor Ort zu helfen und gegen die Erderwärmung oder auch die Umweltverschmutzung vorzugehen. Da unsere Zeit begrenzt war, hatten wir die Möglichkeit „nur“ drei Ausstellungpunkte zu sehen. Wir sahen Ausstellungen zu den Themen „Klimarisikoversicherung“, „Nachhaltige Entwicklung“ in Verbindung zu den 17 Zielen der UNO und außerdem zur „Verschmutzung der Meere“. In jedem Ausstellungscontainer gab es Moderatoren, die mit unserer Gruppe ins Gespräch kamen und uns ermöglichten Fragen zu stellen oder mit uns anhand von Bildimpulsen etc. Informationen austauschten und diskutierten. Insgesamt war es eine äußerst kurzweilige Exkursion und eine tolle Gelegenheit einmal völlig anders und sicher unvergesslich „unterrichtet“ zu werden.
Von: Sina Al-Janabi, Anna Käferle und Eva Vallender

 

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